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Landkarte nachhaltigen Bauens


 

 

 

Ressourcenschonendes Bauen als Grundlage des Aktivhaus®-Konzepts auf Prof. Heggers Landkarte der Nachhaltigkeit

 

EFFIZIENZ

– Grundlage nachhaltigen Wirtschaftens: Möglichst viel mit möglichst geringem Ressourceneinsatz erreichen.

– Mit steigender Effizienz die Grenzen der Wachstumswirtschaft in Bezug auf die Ressourcennutzung nahezu beliebig in die Zukunft verschieben.

– Für das Aktivhaus®: „Nur als hocheffi-zientes Gebäude denkbar, das hinsichtlich Flächenangebot, Gebäudeform, Materialeinsatz und Gebäudetechnik eine hohe Produktivität aufweist.“

 

KONSISTENZ

– Vom Konsumdenken zum Kreislaufdenken.

– Umbau zu naturverträglichen Ressourcen, sowohl beim Baumaterial als auch beim Betrieb der Gebäude.

– Ressourcenaufwand zur Erschließung erneuerbarer Energien in die Bilanz einbeziehen – auch die theoretisch unerschöpfliche Verfügbarkeit der Erneuerbaren hat ihre Grenzen, gebietet Sparsamkeit.

– Für das Aktivhaus®: Bauen mit nach-wachsenden Rohstoffen und/oder komplett recyclingfähigen. Energie für den Betrieb möglichst weitgehend aus erneuerbaren Quellen.

 

SUFFIZIENZ

– Beantwortung der Frage nach dem richtigen Maß.

– Überverbrauch von Ressourcen Grenzen setzen durch das Prinzip der Angemessen-heit.

– Aber: Bewusste Alternative zu Verzichts-Philosophien.

– Für die Gebäudeplanung: Zuerst „Beantwortung der Grundsatzfrage, ob ein Neubau (…) zur Deckung eines kritisch zu prüfenden Flächenbedarfs überhaupt erforderlich ist.” Falls ja: Frage nach einer angemessenen Größenordnung klären.

(Aus: „Aktivhaus - Das Grundlagenwerk. Vom Passivhaus zum Energieplushaus”, S.68/69, Hegger/Fafflok/Hegger/Passig, Callwey München, 2013)